Faik,
immer besser als gestern
Erzähl gerne etwas zu Deiner beruflichen Laufbahn und wie Du zu Deinem Job bei JOBWOLF gekommen bist.
Ursprünglich habe ich als Einzelhandelskaufmann begonnen und war dann im Vertrieb in der Telekommunikationsbranche tätig. Ich habe mich von einer Position zur nächsten gehangelt, doch irgendwann ging es einfach nicht weiter.
2018 wollte ich eine berufliche Pause für eine Neuausrichtung nutzen. Doch mir fiel schnell die Decke auf den Kopf. Nach zwei Monaten ging es für mich weiter, und zwar mit unserer jetzigen Geschäftsführerin Kathrin Bedkowski. Im November 2018 stellte sie mich als Personaldienstleister ein, woraus sich später die Stelle als Abteilungsleiter ergab und anschließend die Niederlassungsleitung. Eigentlich war das nicht mein Plan, doch sie strahlte etwas aus, das mir Sicherheit gab. Ich sage mal so: Das war Schicksal. Denn jetzt bin ich seit 2024 bei JOBWOLF und es ist genau das Richtige für mich.
Wie würdest Du einem Außenstehendem Deinen Beruf beschreiben? Wie sieht Dein Arbeitsalltag aus?
Die Überschrift könnte lauten: „Kunden akquirieren, Mitarbeiter suchen, matchen.“ Das klingt zunächst ganz simpel – ist es aber keineswegs.
Mein Job erfordert viele Fähigkeiten: Menschlichkeit, Menschenkenntnis und Organisationstalent. Gleichzeitig muss man äußerst vielseitig sein und seine Tagesstruktur flexibel anpassen können.
Gerade bin ich zum Beispiel dabei, einen Mitarbeiter zu suchen. Kurz darauf führe ich ein Telefonat mit einem Kunden, und wenig später bin ich schon wieder auf der Suche nach einem Neukunden, weil ein Betrieb Mitarbeiter abgemeldet hat.
Was ich damit sagen möchte: Mein Job verlangt maximale Flexibilität.
Es ist wichtig, jeden Tag mit einer klaren Struktur zu beginnen. Das kann ich jedem empfehlen. Dennoch kommt es vor, dass man von dieser Struktur abweichen und sich neu ausrichten muss. Und genau das ist es, was ich an meinem Job liebe.
Am Ende des Tages versuche ich, alle Beteiligten – Mitarbeiter, Kunden und natürlich auch uns als Personaldienstleister – zufriedenzustellen und für jede Partei eine passende Lösung zu finden.
Was bedeutet JOBWOLF für Dich?
Ich war bei der Gründung dabei und durfte dank Kathrin Bedkowski vieles mitentscheiden. Sei es den Namen, die Werte, die Philosophie und einiges mehr. Daher ist JOBWOLF für mich mehr als Arbeit. Wenn ich morgens das Haus verlasse und mich von meinen Kindern verabschiede, fragen sie, ob ich wieder zu JOBWOLF fahre, anstatt das abstrakte Wort „Arbeit“ zu benutzen. Das bringt mich jedes Mal zum Schmunzeln und bestätigt mein Gefühl.
Bei JOBWOLF kann ich mich frei entfalten und so arbeiten, wie ich es für zielführend halte. Ich stehe voll hinter den Werten, denn hier ist uns jeder Mensch wichtig.
Jede Person, die jobsuchend ist, bringt eine Geschichte und einen Standard mit. Das sehen wir und versuchen, das auch in den Betrieben zu spiegeln. Am Ende geht es darum, den richtigen Menschen mit dem richtigen Betrieb zusammenzubringen. Denn dann gehen alle mit einem guten Gefühl nach Hause – ich übrigens auch.
„Erfolg ist kein Zufall.“
Was ist Dir im Arbeitsalltag mit Deinem Team besonders wichtig?
Mir sind Offenheit und gegenseitiges Vertrauen auf Augenhöhe besonders wichtig. Ich sehe mich nicht als „Boss“, sondern klar als „Leader“. Wir sitzen alle gemeinsam in einem Büro, weil mir kurze Kommunikationswege wichtig sind und ich möchte, dass jeder mitbekommt, wie mein Alltag aussieht.
Ich versuche außerdem, so wertschätzend wie nur möglich zu sein. Ich erinnere mich bei meinem Führungsstil gerne an das Sprichwort „So wie man in den Wald hereinruft, so schallt es heraus.“ Ich verlange von meinem Team nichts, was ich nicht selbst kann.
Natürlich braucht es jemanden, der das Ganze dirigiert, und das mache ich auch gern, aber ohne mein Team wären wir hier nichts.
Was schätzt Du am AÜG NETZWERK besonders?
Ich bin sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit dem AÜG NETZWERK. Ihr seid von A bis Z hervorragend aufgestellt, und ich erreiche immer jemanden. Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen. Es geht stets jemand ans Telefon, und sollte doch einmal niemand erreichbar sein, folgt zeitnah ein Rückruf – selbst dann, wenn ich angekündigt habe, mich später noch einmal zu melden.
Außerdem bekomme ich auf jede meiner Fragen eine Antwort, denn in jeder Abteilung arbeiten kompetente und starke Persönlichkeiten.
Doch unabhängig von der fachlichen Kompetenz ist es vor allem das Menschliche, das ich so wertschätze. Alle Personen, die ich bisher kennenlernen durfte, sind unglaublich herzlich. Ich freue mich jedes Mal darauf, die bekannten Gesichter zu sehen, wenn ich in Detmold bin.
„Ich vergleiche mich nicht mit anderen, sondern nur mit mir selbst.“
Wie gehst Du mit herausfordernden Situationen um?
Der erste Schritt ist es, die Situationen tatsächlich als Herausforderungen zu sehen und nicht als „Problem“. Jede Herausforderung hat ihren Schwierigkeitsgrad, und nicht jede lässt sich sofort lösen. Wichtig ist, dass man es versucht – am besten im Team.
Klar, im ersten Moment kochen auch bei mir die Emotionen hoch. Ich komme aus dem Ruhrpott, das gehört dazu. Einmal tief durchatmen. Manchmal auch zweimal, und dann geht es los. Dann baue ich mir eine Struktur: Was ist passiert? Welche Optionen gibt es? Welche Maßnahmen setzen wir um? Und dann handeln wir, möglichst schnell.
Dafür habe ich auch ein konkretes Beispiel: Ich habe einen neuen Kunden für die Zusammenarbeit gewinnen können. Ich muss nicht erklären, dass der erste Eindruck ganz besonders wichtig ist. Der Kunde hat sich für zwei Mitarbeiter entschieden, die in der kommenden Woche starten sollen. Wir treffen demensprechend alle Vorkehrungen, führen Gespräche und begleiten die Mitarbeiter auch am ersten Tag. Doch am ersten Tag erschien ich allein in dem Betrieb. Weit und breit keine Sicht von den neuen Mitarbeitern. Natürlich habe ich mich geärgert, bin aber sofort in einen ehrlichen und offenen Austausch mit dem Kunden gegangen und habe sie um eine zweite Chance gebeten, denn ich hatte sofort einen Plan.
Im Team haben wir alles in Bewegung gesetzt und noch am selben Tag neue Mitarbeiter gefunden. Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir außerdem drei Personen dafür eingeplant. Das Ergebnis: Zwei Mitarbeiter fingen am darauffolgenden Tag bei dem Kunden an, den dritten konnten wir an anderer Stelle auch einsetzen. Der Kunde war positiv beeindruckt von uns. Auch heute arbeiten wir noch zusammen. Doch am wichtigsten ist, allein hätte ich das nicht geschafft. Das war Teamwork.
Du bist jetzt schon lange in der Personaldienstleistung dabei. Welches vergangene Erlebnis hat Dich ganz besonders geprägt?
Es gab jetzt schon zwei oder drei Mal die Situation, dass das Telefon klingelte und sich eine Person mit der Frage „Wissen Sie noch, wer ich bin?“ meldete. Im ersten Moment fehlte mir die Erinnerung, doch im Gespräch klärte sich dann alles auf.
Es handelte sich um Menschen, denen ich damals einen Job vermittelt hatte, die übernommen wurden, sich weiterentwickelten und mich nach Jahren als Betriebsleiter anriefen, um selbst Personal anzufordern. Dieses Vertrauen zurückzubekommen, ist ein unglaubliches Gefühl, das ich nie vergessen werde. Und das Schönste: Mit diesen Menschen arbeite ich bis heute zusammen.
Wie lautet Dein Lebensmotto?
„Erfolg ist kein Zufall“. Hinter diesem Motto steckt eine Menge, aber eigentlich ist es sehr einfach zu verstehen.
Ich bin der Meinung, wenn man ein klares Ziel hat und bereit ist, dafür hart zu arbeiten, kann man viel erreichen. Fleiß ist dabei das A und O. Nehmen wir das Beispiel der herausfordernden wirtschaftlichen Lage. Ich könnte mich darauf ausruhen, dass es in der aktuellen Zeit bei keinem besonders gut läuft und es daher in Ordnung ist, wenn es auch bei uns Schwankungen gibt. Doch um erfolgreich zu sein, darf man sich nicht vergleichen. Ich fokussiere mich auf unsere Arbeit, mein Team und unsere Ziele. Wichtig ist, dranzubleiben und das Positive nicht aus den Augen zu verlieren.
Gibt es etwas, was Du in Zukunft unbedingt noch erleben oder erreichen möchtest?
Hier passt mein zweites Lebensmotto „Sei besser als gestern“. Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch. Ich vergleiche mich nicht mit anderen, sondern nur mit meiner eigenen Leistung. Sprich: Das, was ich heute erreicht habe, möchte ich morgen übertrumpfen. Ich finde, beruflich kann man sowieso immer mehr erreichen. Wir wollen auf jeden Fall unsere Standorte erweitern.
Privat bin ich superglücklich. Da würde ich nichts ändern wollen. Aber ein kleiner Traum schwirrt schon lange in meinem Kopf herum. Ich möchte später einmal, wenn die Kinder groß sind, nach Australien reisen. Das wäre wirklich cool.
Mit wem würdest Du gerne für einen Tag die Rollen tauschen? Und warum?
Diese Frage ist sehr interessant. Durch die Zusammenarbeit mit Kathrin, bekomme ich immer wieder Einblicke in ihre Geschäftsfelder und Entscheidungen, die sie trifft. Mich würde es aber auch interessieren, hinter die Kulissen eines Großunternehmers zu schauen und zu sehen, wie es ist, ein Unternehmen mit tausenden von Menschen zu führen. Besonders in einer Zeit, in der die wirtschaftliche Lage herausfordernd ist, würde ich gerne wissen, wie diese Person damit umgeht.
Das ist aber nur ein Beispiel. Ich hätte noch eine andere Idee. Ich würde gerne die Rolle mit meinen Kindern tauschen. Einen Tag lang keine großen Sorgen haben, mich wieder wie ein Kind verhalten und vor allem die Welt aus deren Blickwinkel erkunden. In beiden Fällen könnte ich einiges lernen.
Gibt es etwas, bei dem Du so richtig vom Alltag abschalten kannst?
Es beginnt schon mit der Autofahrt nach Hause. Ich fahre ungefähr 40 Minuten und kann da entweder mit lauter Musik oder vollkommener Stille abschalten.
Neben der Zeit mit meiner Familie, sind mir Fußball und meine Freunde sehr wichtig. Ich schaue gerne Fußball, aber spiele auch selbst. Zusammen mit meinen Freunden kann ich dann so richtig vom gesamten Alltag abschalten.
Zum Schluss noch drei kurze Fragen mit der Bitte um kurze Antworten.
Rap- oder House-Musik?
Rapmusik
Telefonieren oder Sprachnachricht?
Das ist situationsabhängig, aber eher telefonieren.
Kochen oder bestellen?
Ganz klar, bestellen.
Sieh Dir auch
die anderen
Interviews an.
Zum Beispiel von:
Alle hier sind
neugierig auf Dich.
Wir sind gespannt auf Deine Bewerbung. Wir suchen Menschen aus dem HR-Bereich, die für ihre Aufgabe brennen: Personalreferenten, Personaldisponenten, Recruiter und Personalberater. Auch unsere anderen Bereiche wie Verwaltung, Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, IT-Support, Marketing oder Software-Support freuen sich immer über Talente, die durch besonderes Engagement herausstechen. Lerne uns jetzt kennen und lass Dich begeistern! Das NETZWERK ist wie eine gute Party. Man will nur kurz vorbeischauen und bleibt dann ganz lange.
























